Podiumsgespräch: Zwischen Kirchturm und Platte …
25. Juli 2026 | 19:00 - 21:00
Eintritt frei
Zwischen Kirchturm und Platte. Zwei Gemeinden in der sozialistischen Großwohnsiedlung – Podiumsgespräch
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Mit Matthias Möbius (ehemaliger Pfarrer der Pauluskirchgemeinde), Christoph Käßler (langjähriger Mitwirkender im Posaunenchor der Pauluskirchgemeinde), Wolfgang Lamm (langjähriges Kirchenratsmitglied der Pfarrei St. Martin), Prof. Dr. Günther Fitzl (langjähriger Pfarrgemeinderatsvorsitzender der Pfarrei St. Martin) und Prof. Dr. Klaus Fitschen (Leiter des Instituts für Kirchengeschichte, Universität Leipzig)
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Moderation: Carolin Haentjes (Journalistin, Leipzig)
Mehr als 60 Kirchenbauten ließ die DDR-Führung gezielt sprengen oder abreißen. In Leipzig-Grünau entstanden in den 1980er Jahren hingegen zwei neue – ausgerechnet in einer sozialistischen Großwohnsiedlung. Wie war das möglich und was prägte das Gemeindeleben in der evangelisch-lutherischen Pauluskirche und der katholischen St. Martinskirche in diesem speziellen Lebensumfeld? Welche Veränderungen lösten Friedliche Revolution und Wiedervereinigung aus und wie arbeiten die benachbarten Kirchen bis heute zusammen? Diese und weitere Fragen diskutieren Zeitzeugen und Experten in der Pauluskirche. Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 50. Geburtstag von Leipzig-Grünau.
Beide Kirchen sind bereits ab 18 Uhr geöffnet und können besichtigt werden. Ansprechpartnerinnen und -partner aus den Gemeinden beantworten gerne Fragen zur Architektur und weisen auf Besonderheiten hin. Die Kirchen wurden unter dem baulichen Leitgedanken, „Zelt Gottes unter den Menschen“ zu sein, entworfen.
Kooperation zwischen dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig und dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, der Ev.-luth. Pauluskirchgemeinde und der Katholischen Gemeinde St. Martin
Foto: Gerhard Hopf – „Katholisches-Gemeindezentrum-St.-Martin-Gruenau 1980er“



